Männer stürzen von Eisenbahnbrücke

Rehau - Nach einem Autounfall bei Dunkelheit sind zwei Männer von einer Eisenbahnbrücke in Oberfranken fünf Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei wollten sie sich nur in Sicherheit bringen.

Sie hatten nicht bemerkt, dass sie auf einer Brücke standen - und kletterten über die Leitplanken, um sich in Sicherheit zu bringen. Der Kleinlaster der 32 und 37 Jahre alten Männer war auf der Autobahn 93 bei Rehau (Landkreis Hof) am Sonntagabend ins Schleudern geraten, mehrmals gegen die Leitplanken gestoßen und schließlich umgekippt, wie die Polizei in Bayreuth am Montag mitteilte. Bei dem Sturz verletzten sich die Männer schwer.

Der Fall erinnert an einen tragischen Unfall auf einer Autobahnbrücke bei Ehningen (Baden-Württemberg) im Mai vergangenen Jahres: Ein Autofahrer war mit seinem Wagen gegen die Leitplanke geprallt, anschließend aus dem Wagen gestiegen und 13 Meter in die Tiefe gestürzt und ums Leben gekommen. Warum der Mann über die zwei Meter hohe Mauer der Würmtalbrücke kletterte, blieb unklar. Möglicherweise wollte er sich in Sicherheit bringen und wusste nicht, dass er auf einer Brücke stand.

Ein ähnlichen Fall gab es im September 2008 auf der Autobahn 8 zwischen Stuttgart und München nahe Aichelberg: Ein Autofahrer war nach einer Fahrzeugpanne von einer Brücke gestürzt und ums Leben gekommen. Der 42-Jährige hatte seine Notdurft verrichten wollen und offenbar nicht gewusst, dass er auf einer Brücke stand, während seine Beifahrerin den Pannendienst verständigte.

dpa

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