De Maizière würdigt Auslandseinsätze von Soldaten

Amberg - Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) hat den Einsatz von rund 1000 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan und auf dem Balkan gewürdigt. Was er bei dem Rückkehrerappell sagte:

“Sie haben einen ehrenvollen Dienst für unsere Sicherheit geleistet und zum guten Ansehen unseres Landes beigetragen“, sagte der Minister am Dienstag in Amberg.

In Afghanistan sei trotz aller Rückschläge damit begonnen worden, die Verantwortung von der internationalen Schutztruppe an die nationalen Sicherheitskräfte zu übergeben. Die wiederkehrenden Rückschläge zeigten aber auch, wie brüchig die Verhältnisse in dem Land noch seien. Dennoch werde die Bundesregierung ihr Konzept der Partnerschaft mit der Bevölkerung fortsetzen, betonte de Maizière.

Auf dem Balkan seien Unrecht, Vertreibung und Mord gemeinsam mit den Verbündeten beendet worden. “Das bittere Bild vom Balkan als Friedhof Europas ist dank ihres Einsatzes nun Geschichte“, sagte de Maizière. Deshalb habe die militärische Präsenz im Kosovo deutlich verringert werden können.

Zu Beginn des Appells wurde der zwölf Soldaten der 10. Panzerdivision gedacht, die während ihres rund einjährigen Einsatzes gefallen sind. “Wer mit seiner Gesundheit und mit seinem Leben für unser Land eintritt, verdient, dass die Menschen daran Anteil nehmen“, sagte der Minister bei der gut einstündigen Zeremonie zu Angehörigen und Gästen.

Unter ihnen waren die Vorsitzende des Verteidigungsausschusses des Bundestags, Susanne Kastner (SPD), der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus sowie die gesamte Heeresführung. Zum Abschluss zeichnete der Bundesverteidigungsminister fünf Soldaten für besondere Tapferkeit aus.

dpa

Rubriklistenbild: © dapd

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