Mann wegen Kindesmissbrauchs in 20 Fällen vor Gericht

Passau (dpa/lby) - Ein 47-jähriger Mann muss sich wegen Verdachts auf Kindesmissbrauch von Dienstag an vor dem Landgericht Passau verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, in mehr als 20 Fällen Kinder teils schwer sexuell missbraucht zu haben. Außerdem soll er zahlreiche kinderpornografische Schriften besitzen. Der mutmaßliche Täter ist mit einem Teil der Opfer verwandt: Er ist als Bruder der jeweiligen Mutter der leibliche Onkel der Kinder. Wie das Landgericht Passau mitteilte, hat der Angeklagte die Taten teilweise eingeräumt. Weitere Angaben wurden aus Rücksicht auf die Persönlichkeitsrechte der Opfer nicht gemacht. Der Mann wurde im vergangenen September verhaftet und befindet sich seit Oktober wegen eines Unterbringungsbefehls in einer psychiatrischen Einrichtung. Eines der Kinder wird bei dem Strafverfahren als Nebenkläger auftreten. Es wird ebenso wie mehrere Polizeibeamte und ein psychiatrischer Sachverständiger als Zeuge befragt. Das Landgericht hat vier Verhandlungstermine angesetzt, das Urteil ist für den 19. März geplant.

Pressemitteilung des Landgerichts

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