Mehr HUS-Erkrankungen in Bayern

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Eine elektronenmikroskopische Aufnahme von EHEC-Bakterien

Erlangen - In Bayern ist die Zahl der HUS- Erkrankungen leicht gestiegen. Bei drei weitere Patienten wurde die lebensbedrohliche EHEC-Ausprägung registriert. Jetzt werden in Bayern Sonderkontrollen durchgeführt.

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Seit Freitag wurden drei weitere Patienten mit hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) registriert, wie das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) am Samstag mitteilte. Damit leiden im Freistaat inzwischen 19 Menschen an HU-Syndrom, einer lebensbedrohlichen EHEC-Ausprägung, die unter anderem zu Nierenversagen führen kann. Die Zahl der harmloser verlaufenden EHEC-Infektionen blieb mit 53 Fällen konstant.

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Das LGL untersucht inzwischen mit Sonderkontrollen in Bayern angebautes Gemüse, um den Verbrauchern die Verunsicherung nehmen. Die Ursache für die EHEC-Welle sei jedoch in Norddeutschland zu suchen, hatte Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) am Freitag betont. Solange aber die Quelle für den Darmkeim nicht bekannt sei, könnten auch keine “pauschalen Entwarnungen“ ausgesprochen werden.

dpa

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