Auf der A 96: Geisterfahrer stirbt grausamen Tod

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Kurz vor der Ausfahrt Erkheim kam es auf der Autobahn München- Lindau zu einem Frontalzusammenstoß zwischen einem Falschfaher und einem Taxi.

Erkheim - Bei einem Unfall mit einem Falschfahrer auf der Autobahn 96 Lindau-München sind am Sonntag zwei Menschen ums Leben gekommen. Der Unfallverursacher starb einen besonders grausamen Tod.

Ein weiterer wurde schwer verletzt. Wie die Polizei in Kempten mitteilte, rammte der 82 Jahre alte Geisterfahrer bei Erkheim (Landkreis Unterallgäu) frontal das Auto einer 49-Jährigen. Durch den Aufprall wurde sein Wagen über die Fahrbahnabtrennung auf die Gegenspur in Richtung München geschleudert. Der Mann kam in seinem brennenden Auto ums Leben. Die 49-Jährige starb ebenfalls noch an der Unfallstelle in ihrem Fahrzeug. Ihre 51 Jahre alte Beifahrerin kam schwer verletzt ins Krankenhaus.

Auf der Fahrbahn liegende Fahrzeugteile beschädigten ein nachfolgendes Auto und im entstandenen Stau ereignete sich ein Auffahrunfall. Insgesamt entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro. Die Autobahn musste für mehrere Stunden in beide Richtungen gesperrt werden.

dpa

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