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Millionenbetrug: Geschäftsmann vor Gericht

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Würzburg  - Ein Geschäftsmann soll mehrere Privatanleger um mehr als zwei Millionen Euro geprellt haben. Der Würzburger steht seit dem heutigen Montag vor Gericht.

Ein Würzburger Geschäftsmann soll mehrere Privatanleger mit Investitionen in nicht vorhandene Blockheizkraftwerke um mehr als 2,3 Millionen Euro geprellt haben. Am Montag hat vor dem Landgericht Würzburg der Prozess gegen den 50-Jährigen begonnen. Am ersten Prozesstag habe sich der Angeklagte nicht zu den Vorwürfen geäußert, sagte Oberstaatsanwalt Burkhard Pöpperl. Im Ermittlungsverfahren habe er jegliche Verantwortung abgestritten.

Der wegen schweren Betruges angeklagte Mann soll ein Jahr lang insgesamt 65 Investoren mit niedrigen Einkaufspreisen und hohen Renditen gelockt haben. Sie kauften der Staatsanwaltschaft zufolge Anteile an den umweltfreundlichen Anlagen. Doch der Würzburger soll von diesem Geld nicht ein einziges Blockheizkraftwerk erworben haben. Stattdessen habe er einige Stromaggregate gemietet, die Namensschilder und Typenbezeichnungen überklebt und Fotos der Anlagen als Beweis zu den misstrauisch gewordenen Anlegern geschickt.

Die Millionen hat der Mann der Staatsanwaltschaft zufolge unter anderem für Provisionen, Gehälter und Steuerberater ausgegeben. Rund 450 000 Euro habe er in seine eigene Tasche gesteckt. Der insgesamt viertägige Kapitalanlagebetrugs-Prozess wird am 9. Juli fortgesetzt.

dpa/lby

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