Millionenbetrug mit Luxusautos

Nürnberg - Ein Nürnberger hat sich mit der Hilfe von Luxusautos mehr als eine Million Euro ergaunert. Er dachte sich dafür eine gewiefte Masche aus.

Der Mann hatte als eine Art Zwischenhändler einer oberbayerischen Leasingfirma gearbeitet, wie ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mittelfranken am Freitag sagte. Er sollte die zugelassenen Luxuskarossen eigentlich weitervermieten oder verkaufen. Bei einem Verkauf sollte der Nürnberger das Geld an das oberbayerische Unternehmen abführen, um die Fahrzeugpapiere zu bekommen.

Der Mann verkaufte jedoch in 31 Fällen die Luxusautos von Marken wie Ferrari, Porsche oder Jaguar heimlich und vertröstete seine Kunden. “Da haben Leute bis zu 150 000 Euro bezahlt für ein Fahrzeug ohne Papiere“, sagte der Polizeisprecher. Weil die Autos rechtlich immer noch der Firma gehören, schauen die gutgläubigen Käufer aus Nürnberg nun in die Röhre - ihr Geld hat der Mann für seinen Lebensunterhalt verbraucht.

dpa

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