Mindestlohnerhöhung: Aigner kontra Nahles

Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Foto: Sven Hoppe/ARchiv
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Die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU). Foto: Sven Hoppe/ARchiv

München (dpa/lby) - Der Dauerstreit um den gesetzlichen Mindestlohn geht in die nächste Runde: Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) wandte sich am Donnerstag gegen die Forderung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), den Mindestlohn anzuheben. "Die Politik soll sich da nicht einmischen, dafür haben wir eine Kommission", sagte Aigner. Die CSU-Politikerin forderte zunächst eine genaue Analyse der Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns, "auch mit Blick auf die steigende Schwarzarbeit".

Vor einer Erhöhung müsse die Beseitigung sinnloser Bürokratie stehen, etwa bei den Minijobs. "Wegen der guten Konjunktur lassen sich die negativen Auswirkungen noch längst nicht absehen", sagte die CSU-Politikerin. Nahles hatte erklärt, sie erhoffe von der unabhängigen Mindestlohnkommission eine Erhöhung. Die Mindestlohnkommission mit Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften soll bis Mitte des Jahres eine Anpassung der Höhe beschließen, die Anfang 2017 kommen soll.

Infos der Bundesregierung zum Mindestlohn

Bundesregierung zu Auswirkungen des Mindestlohns

Besetzung Mindestlohnkommission

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