Ministerin Aigner eröffnet Gäubodenfest

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Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU)

Straubing - Startschuss für Bayerns zweitgrößtes Volksfest: Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) hat am Samstag das Straubinger Gäubodenvolksfest offiziell eröffnet.

Die Veranstalter ließen auch heuer nach der Eröffnungsrede Aigners Brieftauben in die Luft steigen. Aigner machte bei bedecktem Wetter einen Rundgang auf dem Festplatz und der Verbrauchermesse “Ostbayernschau“ - einer Parallelveranstaltung.

Das Straubinger Volksfest gilt als ursprünglicher und gemütlicher im Vergleich zum Münchner Oktoberfest. An den Festtagen bis zum 23. August lockt auch heuer das Gäubodenfest mit einem bunten Programm die Besucher aus dem In- und Ausland. Jährlich kommen mehr als eine Million Gäste in die Stadt mit 45 000 Einwohnern. Nach Veranstalterangaben hat mit Ministerin Aigner nach 14 Jahren wieder eine Frau die “Fünfte Jahreszeit“ Straubings eröffnet. Im vergangenen Jahr übernahm diese Aufgabe Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU).

Neben etwa 70 Sport- und Kulturveranstaltungen können sich die Gäste in rund 120 Jahrmarktsgeschäften auf einer kilometerlangen Vergnügungsstraße unterhalten lassen. Das Angebot reicht vom klassischen Riesenrad bis zur 24 Meter hohen Überkopf-Schaukel. Sechs Bierzelte bieten zudem 25 000 Sitzplätze zum gemütlichen Feiern.

In den Festzelten soll das seit 1. August geltende Rauchverbot konsequent umgesetzt werden. Die Besucher werden mit Lautsprecher- Durchsagen und Hinweisen auf den Videowänden daran erinnert, dass sie unter den Zeltplanen nicht qualmen dürfen - in den Außenbereichen ist das Rauchen jedoch erlaubt.

Für eine Maß Bier müssen die Volksfest-Fans heuer 7,40 Euro bezahlen, das sind 60 Cent mehr als im vergangenen Jahr. Ein kleiner Trost: Der Toilettenbesuch ist kostenlos. Im Vorjahr war eine Gebühr von 50 Cent fällig.

dpa

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