Missbrauch: Bischöfe befürworten Meldepflicht

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Der Erzbischof von München und Freising, Reinhard Marx (l), unterhält sich mit dem Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller.

München - Die bayerischen Bischöfe wollen sich, angesichts der Missbrauchsskandale in der katholischen Kirche, für eine Meldepflicht einsetzen und enger mit der Justiz zusammenarbeiten.

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Kabinett diskutiert mit Bischöfen über Missbrauch

Die bayerischen Bischöfe haben der Staatsregierung zugesichert, künftig enger mit der Justiz zusammenarbeiten zu wollen. Bei einem Treffen von Bischöfen und Kabinett am Dienstag in München bekräftigten die Kirchenvertreter, dass sie sich für eine juristische Meldepflicht bei jedem Verdacht auf sexuellen Missbrauch in der Kirche einsetzen. Dies solle in den überarbeiteten Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz zum Umgang mit sexuellem Missbrauch festgeschrieben werden, hieß es im Anschluss an das Treffen.

Chronologie der Missbrauchsfälle

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Die bayerischen Bischöfe hatten sich bereits im März auf diesen Kurs verständigt. Die bundesweiten Beratungen laufen noch.

dpa

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