Missbrauchsfall erschüttert BRK

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Vier Jungen sollen in den vergangenen zwei Wochen von einem BRK-Mitarbeiter unsittlich berührt worden sein.

Bad Kissingen – Ein Verdachtsfall von sexuellem Missbrauch an Minderjährigen erschüttert das Bayerische Rote Kreuz im Kreisverband Bad Kissingen.

Wie Landesgeschäftsführer Leonhard Stärk bestätigte, richten sich die Vorwürfe gegen den örtlichen Leiter des Jugendrotkreuzes, der nach Bekanntwerden der Angelegenheit Mitte vergangener Woche „von sämtlichen Aufgaben entbunden“ wurde. Jeder weitere Kontakt zu Minderjährigen wurde ihm zudem untersagt.

Laut Polizei sind vier 13- bis 15-jährige Buben betroffen, die Teilnehmer von Projekten der BRK-Jugendarbeit waren. Wie es heißt, sollen bei den Vorfällen Geschlechtsteile berührt und einschlägige Videos angeschaut worden sein, sagte Stärk. Ein Bub habe sich schließlich seinen Eltern anvertraut, die Anzeige erstatteten. Der beschuldigte 32-jährige Jugendleiter, der bislang keine Angaben zu den Vorwürfen gemacht habe, hätte sich im Verband laut Stärk seit Jahren „stark engagiert, er genoss hohes Ansehen“. Es gelte nach wie vor die Unschuldsvermutung, die bisherigen Ermittlungen der Polizei würden jedoch kaum Zweifel an der Aussage der Jugendlichen zulassen. „Wir sind zutiefst bestürzt über diese Vorwürfe und unterstützen die ermittelnden Behörden nach Kräften“, sagte der Landesgeschäftsführer.

afo

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