Mordfall Weiden - Verdächtige geben Beteiligung zu

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Am Ortsrand von Weiden war am 25. Januar ein 66 Jahre alter Mann erstochen aufgefunden worden.

Regensburg/Weiden - Das Puzzle setzt sich langsam zusammen: Drei Wochen nach dem gewaltsamen Tod des 66-Jährigen haben die beiden Tatverdächtigen eine Beteiligung an dem Verbrechen zugegeben.

Im Weidner Mordfall kommt Licht ins Dunkel. Ein Polizeisprecher bestätigte am Montag einen Bericht des Bayrischen Rundfunks. Einzelheiten wurden aus ermittlungstaktischen Gründen nicht bekanntgegeben. Das Pärchen war in Spanien festgenommen und vergangene Woche nach Deutschland überstellt worden. Der 22 Jahre alte Soldat aus Regen und seine 23 Jahre alte Begleiterin werden verdächtigt, den 66-Jährigen Ende Januar am Ortsrand von Weiden erstochen zu haben.

Unklar ist nach wie vor das Motiv für das Verbrechen. Noch sei keine Verbindung zwischen dem Opfer und dem Pärchen entdeckt worden, betonte der Polizeisprecher. Ein Raubdelikt schließen die Fahnder jedenfalls aus. Die Vernehmungen des Pärchens dauern an.

Armbrust scheidet als Tatwaffe aus

Auch die Tatwaffe ist noch nicht einwandfrei ermittelt. Am Tatort hatten die Beamten eine Armbrust, zwei Pfeile und ein Messer gefunden. Die Armbrust scheidet als Tatwaffe zwar aus, wenige Stunden vor der Bluttat in Weiden war aber ein Hund im etwa 15 Kilometer entfernten Grafenwöhr durch einen Armbrustpfeil verletzt worden. Ob es sich um die selbe Armbrust handelt, wird derzeit noch von Experten des Landeskriminalamtes geprüft.

Die Fahnder hatten das Pärchen schnell im Visier, weil ein Zeuge die beiden am Tatort gesehen hatte. Seitdem waren sie untergetaucht. In Berlin wurde schließlich das Fluchtfahrzeug gefunden und die Spur führte nach Spanien. Anfang Februar wurden die beiden am Flughafen der Kanareninsel Fuerteventura verhaftet und vergangene Woche nach Deutschland überstellt. Derzeit sitzen die Verdächtigen in verschiedenen Gefängnissen in Bayern.

dpa

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