Kluftinger-Autoren einigen sich mit Verlag

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Die Autoren der Kluftinger Romane Volker Klüpfel (re.) und Michael Kobr (li.) haben gut lachen, der Rechtsstreit  mit dem Verlag konnte beigelegt werden.

München - Der Rechtsstreit zwischen den Erfindern der Romanfigur Kluftinger und dem Piper-Verlag in München um mehr Geld ist beigelegt. Man einigte sich außergerichtlich.

Die Parteien hätten sich außergerichtlich geeinigt, sagte ein Sprecher des Landgerichts München I am Donnerstag.

Über den Inhalt des Vergleichs sei strengstes Stillschweigen vereinbart worden. Damit wurde auch der Prozesstermin abgesagt, der am Donnerstag angesetzt war.

Die Autoren Volker Klüpfel und Michael Kobr wollten mit der Klage eine höhere Beteiligung an den Erlösen ihrer erfolgreichen Werke „Milchgeld“ und „Erntedank“ erstreiten.

Ihre Krimis rund um den Allgäuer Mordermittler Kluftinger verkaufen sich äußerst erfolgreich.

Das Autorenteam hatte seine Forderung gegenüber dem Piper-Verlag mit dem sogenannten Bestseller-Paragrafen des Urhebergesetzes begründet. Dieser erlaubt einen finanziellen Nachschlag, wenn der Erfolg eines Buches den ausgehandelten Prozentsatz unverhältnismäßig erscheinen lässt.

dpa

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