Hurra - weniger Sitzenbleiber in Bayern!

München - Wenn das mal keine gute Nachricht ist: In Bayern sind im vergangenen Schuljahr weniger Schüler sitzengeblieben.

Die Zahl der Jugendlichen, die die Klasse wegen zu schlechter Noten wiederholen mussten, sei im Vergleich zum Schuljahr 2005/2006 an den Gymnasien, Realschulen und Mittelschulen gesunken. Das gab Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) am Dienstag in München bei der Vorstellung des Bildungsberichtes 2012 bekannt.

So drehten im vergangenen Schuljahr nur 2,3 Prozent der Gymnasiasten (2005/2006: 2,6 Prozent), 2,6 Prozent der Realschüler (2,9 Prozent) und 1,1 Prozent der Mittelschüler (1,7 Prozent) eine „Ehrenrunde“. Bei den Hauptschülern sei die Anzahl der Schüler ohne Abschluss um ein Viertel auf 3,1 Prozent gesunken.

Weitere Erkenntnisse des Berichtes sind, dass immer mehr Mädchen und Jungen von der Grundschule auf die Realschule und das Gymnasium wechseln. Der Bericht zeige, dass die Jugendlichen in den Schulen mittlerweile stärker individuell gefördert würden, etwa durch Ganztagsangebote und kleinere Klassen, meinte der Minister.

dpa

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