„Der ganz normale Wahnsinn“

Irre: Badegäste parken Feuerwehrhaus zu - viele Rettungswege an Bayerns Seen versperrt

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Hochsommer am Ostseestrand

Baden kann lebensgefährliche Konsequenzen haben - nicht nur im See. In Bayern sind vielerorts Rettungs- und Zufahrtswege an den Gewässern zugeparkt.

Wackersdorf/Starnberg - Wenn Falschparken lebensgefährlich wird: Badegäste haben im Parkverbot gegenüber einem Feuerwehrhaus am Murner See (Landkreis Schwandorf) geparkt, so dass ein Ausrücken der Feuerwehr nicht mehr möglich gewesen wäre. Im Oberpfälzischen Seenland gab es am Sonntag noch weitere Verkehrsverstöße von Badegästen, die nicht weit zu den Seen laufen wollten und falsch parkten. 

Wie die zuständige Polizei Schwandorf mitteilte, wurde unter anderem ein Rettungsweg und mehrere Zufahrtswege zu den Seen zugeparkt. Im Notfall wäre somit für Rettungskräfte kein Durchkommen gewesen. Die Polizei wies darauf hin, dass es vergangene Woche im Umkreis von 50 Kilometern bereits zu mindestens drei tödlichen Badeunfällen kam.

Ärger auch am Starnberger See: „Der ganz normale Wahnsinn“

Die Schwandorfer Polizei ist mit diesem Problem nicht allein. Etwa am Starnberger See parkten in den vergangenen Wochen Badegäste immer wieder Rettungswege zu. Ein Sprecher der Starnberger Polizei nannte dies bereits den „ganz normalen Wahnsinn“ - es sei jedes Jahr dasselbe. An Starnberger, Ammer-, Pilsen- und Wörthsee herrscht ohnehin regelmäßig sommerbedingtes Verkehrschaos, wie merkur.de* berichtet.

dpa

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