Nach Ansbach-Attentat: Alle Opfer aus Krankenhaus entlassen

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Rettungskräfte versorgten die Verletzten nach dem Anschlag in Ansbach.

Ansbach - 15 Menschen hatte Mohammed D. bei seinem Selbstmordanschlag verletzt. Nun die freudige Nachricht: Alle Opfer haben das Krankenhaus verlassen. Die Sicherheitslage in Mittelfranken bleibt angespannt.

Alle 15 Verletzten des Ansbacher Bombenattentats haben das Krankenhaus verlassen. Das teilte die örtliche Polizeiinspektion am Freitag mit. Nach dem mutmaßlich islamistisch motivierten Anschlag nahe einem Konzert am Sonntagabend müsse man weiterhin von einer „erhöhten abstrakten Terrorgefahr“ ausgehen, sagte Heinz Prießmann, Leiter der Polizeiinspektion Ansbach. Es gebe aber keinerlei konkrete Hinweise auf weitere Anschläge.

Für anstehende Großveranstaltungen in Mittelfranken, etwa das Konzert der Band Unheilig sowie das Taubertal-Festival in Rothenburg oder das Summerbreeze-Festival in Dinkelsbühl, habe man das Sicherheitskonzept gemeinsam mit den Veranstaltern und Sicherheitsleuten verstärkt. So gebe es strengere Einlasskontrollen. Besucher sollten möglichst Taschen und Rucksäcke zu Hause lassen. Auch bei örtlichen Kirchweihen seien von nun an verstärkt Beamte - auch in Zivil - im Einsatz. Verdächtiges solle der Polizei frühzeitig gemeldet werden.

dpa

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