Nach Bluttat in Lindau:

Großmutter erstochen - 27-Jährige kommt in Psychiatrie

Nach einem blutigen Familiendrama in Lindau am Bodensee muss eine 27 Jahre alte Frau in die Psychiatrie. Sie soll ihre 85 Jahre alte Großmutter am Freitagabend erstochen und ihre Mutter schwer verletzt haben.

Lindau - Nach Angaben der Polizei wurde am Samstag ein Unterbringungsbefehl erlassen, die Frau wurde in eine psychiatrische Einrichtung eingewiesen.

Nach ersten Ermittlungen war es in den vergangenen Tagen immer wieder zum Streit zwischen den drei Frauen gekommen, die zusammen unter einem Dach lebten. Am Freitagnachmittag sei dann ein Notruf bei der Polizei eingegangen, bei dem die 55-jährige Mutter meldete, dass die Tochter mit einem Messer auf sie losgegangen sei. Die Mutter hatte sich den Angaben zufolge in einem Raum in Sicherheit gebracht.

Mit Pfefferspray wurde die tatverdächtige Tochter noch in der Wohnung überwältigt und festgenommen. Die Großmutter starb noch am Tatort. Die Mutter kam mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus. Wie es ihr geht, konnte ein Polizeisprecher am Samstag nicht sagen.

Meldung vom 20. August 2018: Kontroverse um Messerattacken

Durch eine tragischen Fall in Offenburg entstand die Diskussion, wann die Tagesschau über Tötungsdelikte berichten soll. Der Chefredakteur rechtfertigte die fehlende Berichterstattung nach der Messerattacke in Offenburg.

Eine schlimme Tat gab es auch in Chemnitz. Hier verstarb ein 35-Jähriger nach einer Messerattacke.

dpa

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Bodo Marks

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