Nach Unfall: Betrunkene Insassen wollen Polizei täuschen

Augsburg - Zwei Betrunkene wollten nach einem Unfall auf der A 8 die Polizei täuschen. Doch die Beamten kamen ihnen schnell auf die Schliche. Jetzt haben beide eine Anzeige am Hals.

Die beiden Männer waren am Sonntag gegen Mittag auf der A 8 in Richtung Stuttgart unterwegs, als ihr Kleintransporter nahe der Anschlussstelle Odelzhausen bei einem Überholmanöver das Auto eines Ebersbergers streifte. Der VW wurde bei dem Unfall nur leicht beschädigt, doch statt anzuhalten und die Daten auszutauschen fuhren die Männer einfach weiter.

Daraufhin verständigte der Mann aus dem Landkreis Ebersberg die Polizei. Eine Streife der Autobahnpolizei konnte die 32 und 34 Jahre alten Männer nach etwa 20 Minuten aus dem Verkehr ziehen. Dabei stellten die Beamten fest, dass beide Insassen des Kleintransporters eine ordentliche Fahne hatten. Der Fahrer hatte knapp ein Promill getankt, sein Beifahrer sogar noch deutlich mehr. Es stellte sich aber heraus, dass die beiden vor ihrem unfreiwilligen Stopp nach dem Unfall auf einem Rastplatz noch schnell die Plätze getauscht hatten, damit wenigstens der "fittere" von ihnen hinterm Steuer erwischt wird. Den Unfall hatte der stärker betrunkene Mann verursacht. Dieser ist nun seinen Führerschein los. Beide bekommen eine Anzeige wegen Unfallflucht und Trunkenheit.

pie

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Meistgelesen

Ende einer Ära: Eibsee-Seilbahn wird ausgemustert
Ende einer Ära: Eibsee-Seilbahn wird ausgemustert
Landwirt stirbt in Biogasanlage
Landwirt stirbt in Biogasanlage
An diesen Orten in Bayern geht heute das Licht aus
An diesen Orten in Bayern geht heute das Licht aus
Nationalpark Berchtesgaden: Streit um herumliegende Bäume
Nationalpark Berchtesgaden: Streit um herumliegende Bäume

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion