Nach Unwetter "Elvira": Aufräumarbeiten gehen weiter

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Ein Anwohner steht an einer durch eine Überflutung beschädigten Straße. Foto: Daniel Karmann

Ansbach (dpa/lby) - Nach dem heftigen Unwetter dauern die Aufräumarbeiten in Bayern an. Am Dienstagvormittag waren kleinere Straßen aufgrund von Erdrutschen, Unterspülungen und umgestürzter Bäume noch immer nicht befahrbar, wie der Leiter der integrierten Leitstelle in Ansbach, Dominik Wenninger, mitteilte. Die Feuerwehr sei noch immer damit beschäftigt, kleinere Keller auszupumpen, die etwa durch nachfließendes Wasser wieder vollliefen. Es handle sich aber nur noch um Einsätze der kleineren Art.

"Der Rest der Aufräumarbeiten geschieht meist in Eigenregie", sagte Wenninger. Auch das Technische Hilfswerk sei noch im Einsatz. Bis die letzten Schäden beseitigt seien, könne es Monate dauern, hieß es vom Landratsamt Ansbach. Die Altstadt war einer Überflutung nur knapp entgangen.

Die Bahnstrecke Ansbach-Würzburg blieb am Dienstag weiter gesperrt. Prognosen zur Aufhebung der Sperrung könne die Bahn noch nicht geben, sagte ein Sprecher in München. Zwischen Ochsenfurt und Steinach bei Rothenburg ob der Tauber fahren mittlerweile aber wieder Regionalzüge.

Tief "Elvira" hatte in Süddeutschland in der Nacht zum Montag massive Wassermassen gebracht. In Hohenthann (Landkreis Landshut) war mit 65 Litern pro Quadratmeter so viel Regen in einer Stunde gefallen wie bei keiner anderen Messstelle des Deutschen Wetterdienstes bundesweit. Das schwere Unwetter und verheerende Überschwemmungen kosteten in Baden-Württemberg vier Menschen das Leben. In Bayern wütete das Unwetter vor allem in Mittelfranken.

Warnlagebericht DWD für Bayern

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