Nach Winterdienst-Desaster: Mehr Salz für Nürnberg

Nürnberg - Nach dem Winterdienst-Desaster von Anfang Dezember will die Stadt Nürnberg ihre Streusalzvorräte künftig aufstocken. Wie viel salz künftig eingelagert werden soll:

Statt 7000 Tonnen sollen künftig pro Winter rund 10 000 Tonnen Streugut eingelagert werden. Für weitere 5000 Tonnen habe die Stadt eine feste Lieferzusage, erläuterte der Kaufmännische Leiter des städtischen Winterdienstes, Ronald Höfler, am Donnerstag vor Stadträten.

Der städtische Winterdienst wolle damit verhindern, dass das Streusalz in harten Wintern wie in diesem Jahr vorzeitig ausgeht. Außerdem wolle der mit dem Winterdienst beauftragte kommunale Servicebetrieb sicherstellen, dass Streusalzhersteller ihren Lieferverpflichtungen nachkommen.

In diesem Winter hatten einzelne Lieferanten die Stadt sitzen lassen; dadurch war der Stadt im tiefsten Winter das Streusalz ausgegangen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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