Naturschutzprojekt an Landesgrenze zu Bayern und Thüringen

Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne). Foto: Martin Schutt/Archiv
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Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne). Foto: Martin Schutt/Archiv

Eisfeld (dpa/lby) - Neun Millionen Euro sollen in den nächsten zehn Jahren in den Schutz der Natur entlang der früheren innerdeutschen Grenze zwischen Bayern und Thüringen fließen. Das länderübergreifende Projekt "Grünes Band Rodachtal - Lange Berge - Steinachtal" solle nun nach zwölf Jahren Planung und Vorbereitung umgesetzt werden, teilte das Thüringer Umweltministerium am Freitag in Erfurt mit. Mit den Geldern sollten seltene Lebensräume wie der Trockenrasen, Heiden und Feuchtgebiete erhalten und wiederhergestellt werden.

"Von dem Naturschutzgroßprojekt am Grünen Band profitieren die Menschen in der Region und die biologische Vielfalt gleichermaßen", erklärte Thüringens Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne). Die traditionelle Beweidung durch Schafe und Ziegen sei ein wichtiger Baustein für den Naturschutz. So gebe es auch Förderung dafür, wenn Halter Zuchttiere ankaufen. Das Gebiet ist insgesamt 8200 Hektar groß und erstreckt sich auf 127 Kilometern entlang der Landesgrenze.

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