Neonazi-Schmierereien in Mittelfranken

Ansbach - Mittelfranken bleibt trotz wachsenden Widerstands in der Bevölkerung weiterhin ein Aktionsfeld für Neonazis. Das beweisen Schmierereien, die in verschiedenen Orten aufgetaucht sind.

In Leutershausen (Landkreis Ansbach) hätten Vertreter rechtsextremer Gruppierungen in den vergangenen Tagen wiederholt Schul- und Turnhallenwände mit Hakenkreuzen und SS-Zeichen besprüht, teilte die Polizei in Nürnberg am Freitag mit. Laternenmasten seien mit entsprechenden Aufklebern versehen worden.

In Weißenburg hatten Polizeibeamte in den Nächten zum Donnerstag und Freitag zwei Transparente mit rechtsextremen Aufschriften sichergestellt; eins hatten Unbekannte an einer Straßenbrücke befestigt, das andere in der Nähe einer Eisenbahn-Unterführung aufgespannt. In Weißenburg hat sich wegen rechtsextremer Umtriebe schon vor längerer Zeit ein „Landkreisbündnis gegen Rechts“ gebildet. Es sammelt derzeit Unterschriften für ein gesetzliches NPD-Verbot.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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