Er wollte die Trennung von seiner Freundin nicht akzeptieren

Neun Jahre Haft ür Messerstecher

+
Der 43-Jährige wurde nun wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung verurteilt.

Augsburg - Wegen versuchten Mordes am neuen Partner seiner Ex-Freundin hat das Augsburger Landgericht einen 43-Jährigen zu neun Jahren Haft verurteilt.

Der Mann wollte die Trennung von seiner Freundin nicht akzeptieren. Er war daher im Mai 2012 mit einem Steakmesser auf sein Opfer losgegangen und hatte es lebensgefährlich verletzt. Bei der Tat in Langweid am Lech (Landkreis Augsburg) soll er rund drei Promille Alkohol im Blut gehabt haben. Einen Teil der Strafe muss er in einer Entziehungsanstalt verbringen, wie ein Gerichtssprecher am Donnerstag sagte. Verurteilt wurde er auch wegen gefährlicher Körperverletzung.

Der Eindringling überraschte das Paar im Schlafzimmer seiner Ex-Freundin. Er war durch die offene Terrassentür in die Wohnung gelangt. Nach der Messerattacke konnte das Opfer schwer verletzt in eine Nachbarwohnung flüchten und wurde von einem Notarzt behandelt. Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft wäre der Mann sonst an den Verletzungen gestorben. Die Frau schloss sich im Badezimmer ein. Mit dem Strafmaß folgte die Kammer der Forderung der Staatsanwaltschaft. Die Verteidigung hatte wegen Schuldunfähigkeit Freispruch gefordert.

dpa

Meistgelesen

Vermisste Malina: Mehrere Zeugen wollen sie gesehen haben
Vermisste Malina: Mehrere Zeugen wollen sie gesehen haben
Hier wird in Bayern über das türkische Verfassungsreferendum abgestimmt 
Hier wird in Bayern über das türkische Verfassungsreferendum abgestimmt 
Pre-Opening im Skyline Park: Dieses Wochenende!
Pre-Opening im Skyline Park: Dieses Wochenende!
16-Jähriger kommt bei Verkehrsunfall ums Leben
16-Jähriger kommt bei Verkehrsunfall ums Leben

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion