Nicht genug Rehe abgeschossen: Debatte um Schonzeit

Regensburg - Für einige bayerische Rehe wird der Januar möglicherweise stressiger als gewohnt. Nach einem milden Herbst und Winteranfang konnten Jäger in manchen Revieren nicht so viele von ihnen abschießen wie geplant.

Die Bayerischen Staatsforsten fürchten, dass die verbleibenden Tiere zahlreiche Knospen und Triebe abbeißen, wie ein Sprecher sagte. Sie wollen daher die Jagdzeit in den betroffenen Revieren einmalig um zwei Wochen verlängern, vom 15. Januar bis Ende des Monats. Der Bayerische Jagdverband lehnt eine solche Verkürzung der Schonzeit strikt ab. “Ein nicht erfüllter Abschussplan ist nicht Grund genug“, sagte ein Verbandssprecher.

lby

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