Vom 13. April bis 5. Mai 

Ausstellung in Nürnberg: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland - Studierende entwerfen Gebäude

Die Stadt Nürnberg (Bayern) mit der Kirche St. Sebald. Archivbild
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Die Stadt Nürnberg gibt die Ausstellung „Topographie jüdisches Nürnberg“ bekannt. (Archivbild)

Mit der Ausstellung „Ort der jüdischen Geschichte in Nürnberg“ wird das deutsch-jüdische Festjahr zelebriert. Zu sehen sind Arbeiten von Studierenden der THN. 

Nürnberg – Von Dienstag (13. April) bis Mittwoch (5. Mai) sind Arbeiten von Studierenden der Fakultät Architektur der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm zum „Ort der jüdischen Geschichte in Nürnberg“ im Schaufenster des Offenen Büros in der Lorenzer Straße 30 zu sehen. Das gab die Stadt Nürnberg* in einer Pressemeldung bekannt.  

Nürnberg: Studierende entwarfen Gebäude zum Thema „Topographie des jüdischen Lebens in Nürnberg“

Deutschland steht in diesem Jahr in besonderem Fokus, denn 2021 werden Jüdinnen und Juden nachweislich seit 1700 Jahren auf dem Territorium des heutigen Deutschlands leben.  Im vergangenen Semester hat sich die Fakultät Architektur der Technischen Hochschule Nürnberg mit diesem Thema im Rahmen der Aufgabenstellung für die Bachelorthesis beschäftigt. Im Entwurfsseminar wurde ein Gebäude entwickelt, das dieses Thema – die Topografie des jüdischen Lebens in Nürnberg* – aufgreift und präsentiert.

Dabei sollte weder ein religiöser Ort als Gemeindezentrum oder Synagoge noch ein reiner Gedenkort entstehen, sondern ein Lernort, ein Ort der Erinnerung, der Information, der Dokumentation, des Austausches, der Begegnung und der Diskussion. Das Raumprogramm wurde im Entwurfsstudio von den teilnehmenden Studierenden aufgrund der vorangehenden Recherche selbst entwickelt. Grundsätzlich waren ein Eingang mit Café, eine Fläche für eine dauerhafte Ausstellung und Information, ein flexibler Abschnitt für Sonderausstellungen, ein Seminarbereich für Gruppeninformation und die erforderlichen Neben- und Technikflächen gefordert. 

Nürnberg: Mit diesen Grundstücken konnten die Studierenden arbeiten 

Ein geeignetes Grundstück wählten die Studierenden auf Basis ihrer Recherche aus. Vorab standen drei Grundstücke beziehungsweise Areale zur Wahl: die Baufläche der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Moritzkapelle auf dem Sebalder Platz, eine Fläche nördlich des Stadtmuseums Tucherschloss in der Hirschelgasse und die Fläche südlich des Leo-Katzenberger-Wegs in Nachbarschaft zum „hohen Steg“ in der früheren „Sebalder Steppe“ östlich der Frauenkirche. Drei Wochen sind die Arbeiten der Studierenden im Schaufenster des Offenen Büros ab morgen (13. April) zu sehen. *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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