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Sicherheitstag: Polizeipräsidium Mittelfranken zieht Bilanz

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Polizei Bayern
Eine Polizistin trägt ein Abzeichen der bayerischen Polizei. © Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Zahlreiche Verstöße, aber auch Aufklärung der Bürgerinnen und Bürger. Beim Sicherheitstag am Freitag konnten Beamte so einiges ans Licht bringen.

Nürnberg – Wie lief der vierte länderübergreifende Sicherheitstag der Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland am Freitag (17. September) ab? In einer Medienmitteilung zieht das Polizeipräsidium Mittelfranken, das die Veranstaltung ausrichtete, Bilanz. Über 600 Beamte der mittelfränkischen Polizei sowie rund 90 Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei waren vor Ort im Einsatz. Unterstützung bekamen sie von Mitarbeitern der Bundespolizei, des Zolls, der Sicherheitswacht sowie teils von städtischen Ämtern und Behörden. Insgesamt führten sie zwischen sechs Uhr morgens bis Mitternacht mehr als 6.500 Kontrollen an 98 Kontrollstellen durch.

Nürnberg: Das erreichten die Beamten am Freitag

Drei per Haftbefehl gesuchte Personen gingen den Beamten dabei ins Netz, 14 Mal erwischten sie außerdem Personen, die Betäubungsmittel bei sich hatten. Auch zwölf alkoholisierte Autofahrer bzw. Fahrer unter Drogeneinfluss konnten sie dingfest machen. Insgesamt zählten die Beamten am Sicherheitstag 923 Verkehrsordnungswidrigkeiten, bei denen es nun zu Verfahren kommt. Darunter fallen Verstöße wegen Geschwindigkeits- und Abstandsverstößen oder wegen Fahrzeugmängeln und dem verbotswidrigen Benutzen von Mobiltelefonen.

Nürnberg: Zwangsgelder für die Gastronomie

Doch nicht nur die Straßen wurden am vergangenen Freitag vermehrt kontrolliert. Zusammen mit Mitarbeitern des Nürnberger Ordnungsamts und der Zollfahndung kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion Nürnberg*-Mitte im Verlauf des Einsatztages mehrere Gastronomiebetriebe im Stadtgebiet Nürnberg. Die Bilanz fällt schlecht aus: In jedem der kontrollierten Betriebe gab es etwas nach dem Gaststätten- beziehungsweise Infektionsschutzgesetz zu beanstanden. In fünf Fällen mussten Besitzer ein Zwangsgeld zahlen.

Nürnberg: Auch Aufklärung stand im Fokus

Nicht nur Kontrolle, sondern auch Aufklärung stand auf der Tagesordnung. Dafür hatten die Beamten mittelfränkischer Polizei- sowie Kriminalpolizeiinspektionen 17 Informationsstände in elf Städten aufgebaut. Bürgerinnen und Bürger konnten sich über aktuelle Themen wie Callcenterbetrug, Einbruchschutz und Sicherheit im Straßenverkehr informieren. In einigen Städten konnte Fahrradfahrer ihre Drahtesel zudem polizeilich registrieren zu lassen. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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