"Oberstdorf steht für Olympia bereit"

München/Oberstdorf - In der Diskussion um die Münchner Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 hat sich das Allgäu als mögliche Alternative für Garmisch-Partenkirchen ins Spiel gebracht.

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Olympia: Grundstücksverhandlungen kommen nicht voran

“Oberstdorf steht bereit. Die Anlagen wären geeignet, um zumindest die nordischen Disziplinen hier auszurichten“, sagte der Oberallgäuer Landrat Gebhard Kaiser (CSU) am Montag und bestätigte damit einen Bericht der Allgäuer Zeitung. Bevor die Olympia-Bewerbung an den Schwierigkeiten mit Grundstückseigentümern in Garmisch scheitern, sollte über die Möglichkeiten im Allgäu nachgedacht werden. “Das wäre mit weitaus weniger finanziellem Aufwand und Ärger verbunden.“ Oberstdorf war 2005 Austragungsort der nordischen Ski-Weltmeisterschaft.

Größte Hürde neben finanziellen Engpässen für die Olympiabewerbung ist der sogenannte Bauern-Aufstand in Garmisch, dem Zentrum für die Ski-Wettbewerbe. Etliche Grundstücks-Eigentümer stellen sich quer, benötigte Flächen für die Sportwettkämpfe zur Verfügung zu stellen. Garmischs Bürgermeister Thomas Schmid vertritt aber die Auffassung, die Bewerbung werde daran nicht scheitern.

dpa

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