Ab Donnerstag ist vieles erlaubt

Österreich-Urlaub mit Kindern trotz Corona: Das müssen Bayern bei der Einreise beachten

Österreich ist für viele Familien aus Bayern ein begehrtes Urlaubsziel in diesen Tagen. Der Grund: Es winken viele Erleichterungen vom Corona-Alltag.

München/Wien - Die dritte Corona-Welle flaut eindeutig ab, die Menschen haben Sehnsucht nach Normalität, nach Entspannung nach Monaten voller Einschränkungen und Sorgen.

Für viele Menschen in Bayern winkt all dies im nahen Österreich, gerade jetzt zu Pfingsten. Hat man all die Regelungen einmal durchschaut, wird klar: Die Österreicher öffnen ab 19. Mai* weite Teile des gesellschaftlichen Lebens. Hotels, Freizeiteinrichtungen, Restaurants im Außenbereich, Geschäfte, Bergbahnen - und machen sich merklich locker. Die Regeln, die zur Öffnung gelten, lassen wesentlich mehr zu als in Deutschland - gerade für Familien mit Kindern.

Urlaub mit Kindern in Österreich: Corona-Regeln für Kleine weniger strikt

Denn in vielen Familien sind inzwischen zum Beispiel aus beruflichen Gründen beide Elternteile bereits ein Mal geimpft gegen das Coronavirus*. Liegt diese Erstimpfung 22 Tage zurück, gilt man in Österreich als geimpft, was viele Vorteile mit sich bringt.

Österreich-Urlaub für Bayern: Das müssen Sie bei der Einreise beachten

Beginnen wir bei der Einreise aus Bayern nach Österreich: Geimpfte (laut österreichischem Recht eben bereits 22 Tage nach der Erstimpfung) reisen einfach ein. Mitreisende Kinder bis zum vollendeten zehnten Lebensjahr passieren die Grenze ebenfalls ohne Test oder sonstige Nachweise. Nicht-Geimpfte und ältere Kinder brauchen ein negatives Corona-Testergebnis oder einen Genesenen-Nachweis. Alle Personen, die von Deutschland nach Österreich einreisen, benötigen allerdings eine sogenannte Registrierung zur Pre-Travel-Clearance. Dies teilt das österreichische Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus auf Nachfrage von Merkur.de* mit.

Österreich-Urlaub mit Kindern: Erstgeimpfte Eltern im Vorteil

Im Urlaub selbst haben Geimpfte alle Rechte aus vor-pandemischen Zeiten, Abstand halten und Maske tragen ist freilich weiter angesagt. Und auch hier gilt: Kinder unter zehn Jahren brauchen keine Tests im Hotel, in der Berggondel oder im Restaurant vorweisen. Im Vergleich: In Deutschland gilt diese Regelung für Kinder nur bis zum sechsten Lebensjahr. Maskenpflicht gilt wie in Deutschland für Kinder ab sechs Jahren, ab 14 Jahren müssen Jugendliche eine FFP2-Maske tragen.

Geht es dann nach dem Urlaub wieder heim nach Bayern, gilt deutsches Recht: Die ein Mal geimpften Eltern gelten wieder als Nicht-Geimpft und müssen zur Einreise einen Test vorweisen. Dieser kann noch am Urlaubsort in Österreich gemacht werden und darf höchstens 24 Stunden alt sein (Schnelltest). Kinder unter sechs Jahren müssen keinen Test vorweisen. In Quarantäne muss die Familie dann nicht. So ist es seit 12. Mai in der Verordnung zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren* in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 im Bundesanzeiger nachzulesen. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte die Verordnung kurzfristig angepasst.*Merkur.de/bayern und fuldaerzeitung.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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Die Deutschen können sich - aller Voraussicht nach - auf den Sommerurlaub freuen. Nach einem monatelangen restriktiven Kurs vollzieht vor allem Italien eine Wende in der Corona-Politik. Angesichts der bevorstehenden Urlaubssaison will das Land wieder attraktiv für Touristen werden.*

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