Orth beklagt sich über "Türsteher"-Rolle des DLV

Leichtathlet Florian Orth: Unmut über Nichtberücksichtigung für WM in Peking. Foto: Sven Hoppe/Archiv
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Leichtathlet Florian Orth: Unmut über Nichtberücksichtigung für WM in Peking. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Regensburg (dpa) - Leichtathlet Florian Orth hat sich nach seiner Nichtberücksichtigung für die WM in Peking über den "Türsteher" DLV beklagt. Der deutsche Meister über 1500 Meter erfüllte zwar die Norm des Weltverbandes IAAF, verfehlte aber knapp die des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV).

"Für mich ist es bitter, weil ich die IAAF-Zeit gepackt hatte. Der DLV steht einem im Weg. Der eigene Verband macht den Türsteher. Da fehlt mir der Respekt - vor den Athleten und auch dem Weltverband, der ja nicht aus Lust und Laune die Zeiten vorschreibt", beschwerte sich der für die LG Telis Finanz Regensburg startende Hesse in einem Interview der "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" (Freitag-Ausgabe) aus Kassel.

Orth versteht auch nicht, warum Hürdenspringer Alexander John im Gegensatz zu ihm trotz verpasster Norm in China starten darf. "Ich will keinesfalls, dass John zu Hause bleiben muss. Aber der DLV misst hier mit zweierlei Maß. Zumal ich keinem deutschen Starter den Platz wegnehmen würde. Mir wird die Chance genommen, international zu starten", sagte Orth.

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