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Vom Pferd erschlagen: Wie kam das Tier auf die Autobahn?

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Heilsbronn/Nürnberg - Nach dem tragischen Zusammenstoß zwischen einem Pferd und einem Auto auf der Autobahn 6 am Wochenende dauern die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft weiter an.

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Wie eine Polizeisprecherin am Montag in Nürnberg sagte, müsse geklärt werden, warum die Pferde am frühen Samstagmorgen auf die Autobahn nahe Neuendettelsau (Landkreis Ansbach) gelangen konnten.

Die Staatsanwaltschaft habe dazu Sachverständige eingeschaltet. Außerdem sei eine Obduktion des Unfallopfers angeordnet worden. Bei dem Unfall war ein 42 Jahre alter Familienvater gestorben.

Im Dunkeln hatte er das Pferd übersehen. Bei dem heftigen Zusammenstoß wurde der Kopf des Tieres abgetrennt und in das Wageninnere geschleudert. Die 16-jährige Tochter, die hinter dem Vater auf der Rückbank saß, wurde schwer verletzt. Die Mutter und der 13-jährige Sohn verletzten sich leicht. Die Familie kommt nach Polizeiangaben aus Flonheim (Landkreis Alzey-Worms) in Rheinland- Pfalz.

Kurz vor dem tödlichen Unfall hatte ein Lastwagenfahrer ein zweites Pferd erfasst, das von rechts auf die Autobahn gelaufen war. Der Mann blieb unverletzt. Die Pferde waren vermutlich aus ihrer Koppel in Heilsbronn (Landkreis Ansbach) ausgebrochen.

dpa

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