Tragetest

Bayerns Polizisten gefällt Österreichs Uniform

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Justizbeamte präsentieren in München zusammen mit dem bayerischen Justizminister Winfried Bausback (3.v.l.) die neuen und alten (3.v.r.) Uniformkonzepte der bayerischen Justiz.

München - Tragetest der Ordnungshüter: Die Bürger in Bayern werden ab sofort hin und wieder auf grün-blau ausstaffierte Polizeistreifen treffen.

Von Freitag an testen 500 Polizistinnen und Polizisten des Freistaats neue Uniformen nach österreichischem und baden-württembergischen Vorbild. Da in den Dienststellen teils nur ein Beamter oder eine Beamtin an dem Versuch teilnehme, könne es nun „gemischte Doppelstreifen“ geben, sagte Innenminister Joachim Herrmann am Donnerstag bei der Vorstellung der Uniformen.

Zusätzlich nehmen 100 Justizbeamte an den Versuch teil. Justizminister Winfried Bausback nannte die Justiz mit ihren 5000 uniformierten Beamten in Sachen Uniform den „Juniorpartner“ der Polizei, bei der es in Bayern 27 500 Uniformierte gibt.

In einer Vorauswahl hatten sich die meisten befragten Beamten für das österreichische Modell ausgesprochen, Baden-Württemberg belegte Platz zwei. 50 Beamte testen zusätzlich diese Uniformen - um brauchbare Funktionen noch in das künftige Modell zu integrieren. Neben der Funktionalität spielten auch frauenfreundliche Schnitte eine große Rolle - bisher klagten Beamtinnen oft über schlechte Passform. Bis Frühjahr 2015 sollen die Uniformen getestet werden. Die Entscheidung über die Farbe - blau oder grün - fällt ganz am Schluss. Von 2016 an werden die Beamten neu ausgestattet.

dpa

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