Polizistenmord: Sichergestellte Waffe stammt aus Überfall

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Die Tafel zeigt beschlagnahmte Waffen, die bei den Verdächtigen gefunden wurden (Archivbild). Wie die Staatsanwaltschaft Augsburg am Mittwoch mitteilte, stammt ein Revolver aus einem Überfall auf ein Werttransportunternehmen in Augsburg.  

Augsburg - Eine der Waffen, die im Zuge der Ermittlungen gegen die mutmaßlichen Polizistenmörder von Augsburg sichergestellt wurden, konnte jetzt zweifelsfrei einer Straftat zugeordnet werden.

Wie die Staatsanwaltschaft Augsburg am Mittwoch mitteilte, stammt ein Revolver aus einem Überfall auf ein Werttransportunternehmen in Augsburg. 2004 sei das Unternehmen von mehreren Tätern überfallen worden. Dabei erbeuteten sie den Angaben zufolge einen größeren Geldbetrag und den jetzt sichergestellten Revolver.

Zum Wochenbeginn war die 31-jährige Tochter des mutmaßlichen Mörders Raimund M. festgenommen worden. Ihr wird ein Vergehen gegen das Waffengesetz beziehungsweise ein Verbrechen nach dem Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen. Bei der Frau waren nach Angaben der Staatsanwaltschaft Anfang Januar drei Schnellfeuergewehre samt diversen Magazinen und umfangreicher Munition sowie acht Handgranaten, eine Maschinenpistole und fünf scharfe Kurzwaffen gefunden worden. Gegen die Frau wurde Haftbefehl erlassen. Sie habe sich zu den Tatvorwürfen nicht geäußert.

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Die Brüder Rudolf R. und Raimund M. sollen in der Nacht zum 28. Oktober 2011 in Augsburg den Polizeibeamten Mathias Vieth erschossen und dessen Kollegin verletzt haben. Sie wurden am 29. Dezember festgenommen und sitzen in Augsburg und München in Untersuchungshaft.

dpa

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