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Projekt zum Wasserspeichern: „Klimawandel wartet nicht“

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Auch vor dem Hintergrund des Klimawandels rückt das Thema Trockenheit in den Fokus: In Mittelfranken soll nun mit einem Pilotprojekt untersucht werden, wie sich Wasser in der Fläche besser speichern lässt. In den kommenden drei Jahren wird an drei Standorten im Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim untersucht, wie viel Regenwasser sich in landwirtschaftlichen Gräben zurückhalten lässt, die früher einmal zur Entwässerung angelegt wurden.

Bad Windsheim - „Das Thema Wasserversorgung hat oberste Priorität. Wasser wird immer kostbarer“, sagte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) zum Auftakt des Projekts am Freitag. „Die sichere Wasserversorgung in allen Landesteilen ist eine Generationenaufgabe. Dabei wollen wir keine Zeit verlieren. Der Klimawandel wartet nicht.“

Wasserstand, Bodenfeuchte und Meteorologie werden bei dem Projekt kontinuierlich gemessen. Es soll ermittelt werden, ob sich die Erkenntnisse auf weitere Regionen Bayerns übertragen lassen. Gemeinsam verantwortlich sind der Landkreis, der mittelfränkische Bauernverband und das Wasserwirtschaftsamt Ansbach. Das Umweltministerium steuert 350.000 Euro bei. dpa

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