Prozess: Ex-Sportler ersticht Frau im Schlaf 

Schweinfurt/Burkardroth - Ein ehemaliger Spitzensportler steht in Schweinfurt vor Gericht, weil er seine Ehefrau im Schlaf erstochen haben soll. Er hätte laut Staatsanwaltschaft auch ein Motiv gehabt.

Zum Auftakt des Mordprozesses um das Familiendrama von Burkhardroth (Landkreis Bad Kissingen) hat sich der Angeklagte zunächst nicht zur Tat geäußert. Der 37-jährige Ex-Spitzensportler aus Brandenburg an der Havel muss sich seit Mittwoch vor dem Landgericht Schweinfurt verantworten, weil er an Silvester 2009 seine Frau und Mutter von vier Kindern erstochen haben soll.

Laut Anklage hat er dem Opfer im Schlaf mit einem Messer oder einem ähnlichen Gegenstand die Halsschlagader durchtrennt. Motiv sei eine Trennungsabsicht der Frau gewesen. Der Angeklagte kündigte allerdings an, im Prozessverlauf zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen.

dpa

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