Besitzerin will ihr Geld zurück

Prozess um kranken Mops

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Ingolstadt - Mops „Emma“ hat eine kaputte Wirbelsäule und muss Medikamente nehmen - sehr zum Leidwesen seines Frauchens. Jetzt kommt der Fall vor Gericht.

Die Hundebesitzerin will deshalb von der Züchterin den halben Kaufpreis zurückhaben - 700 Euro. Weil die Züchterin darauf nicht einging, zieht „Emmas“ Halterin nun vor Gericht. Der Zivilprozess findet am Montag (18. November) vor dem Amtsgericht Ingolstadt statt.

Die Hundebesitzerin beruft sich auf die Gewährleistungsgarantie des Kaufvertrages, wonach sie einen genetisch gesunden Mops erworben habe. Stattdessen habe die inzwischen zwei Jahre alte „Emma“ neben dem Wirbelsäulenschaden auch noch eine Sehnenerkrankung bekommen. Die Hundehalterin und ihr Anwalt sind der Überzeugung, dass die Schädigungen latent schon vor dem Kauf vorhanden waren. Sie vermuten sogar, dass auch „Emmas“ Mutter bereits krank war.

Wenn in dem Prozess am Montag kein Vergleich zustande kommt, muss der Richter vor einem Urteil erst ein Gutachten in Auftrag geben. Der Streit um das Wirbelsäulenleiden von „Emma“ könnte danach bei der nächsten Instanz landen. Zu der Verhandlung wollen nach Aussage der Klägerin mehrere Mops-Besitzer kommen, darunter die PR-Agentin Uschi Ackermann mit ihrem Mops „Sir Henry“.

dpa

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