Rauchverbot im Freien: Was Frankenberger davon hält

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Sebastian Frankenberger (29, ödp), Initiator des Nichtraucher-Volksbegehrens „Für echten Nichtraucherschutz!“.

New York - Die Stadtverwaltung von New York plant ein Rauchverbot unter freiem Himmel. Wäre das auch in Bayern sinnvoll? Was Sebastian Frankenberger, Initiator des Nichtraucher-Volksbegehrens, dazu meint:

Lesen Sie dazu:

New York plant Rauchverbot auch unter freiem Himmel

Ein Vorstoß der New Yorker Stadtverwaltung sorgt weltweit für Aufsehen: Künftig soll das Rauchen im "Big Apple" auch unter freiem Himmel verboten werden. Bislang sind Zigaretten in Gaststätten, am Arbeitsplatz, auf Bahnhöfen und in öffentlichen Gebäuden tabu. Die neue Verordnung soll die Raucher in New York auch aus öffentlichen Parks, von Stränden, Promenaden und Plätzen verbannen. Wer sich also im Central Park eine Zigarette anzündet, soll mit einem Bußgeld bestraft werden.

Seit 1. August dieses Jahres gilt auch in Bayern ein verschäftes Rauchverbot. Aufgrund des erfolgreichen Volksbegehrens „Für echten Nichtraucherschutz!“ darf seitdem in Gaststätten, Bars und Bierzelten keine Zigarette mehr brennen.

Wir wollten vom ödp-Politiker Sebastian Frankenberger (29), dem Initiator des Volksbegehrens, wissen: "Herr Frankenberger, was halten Sie von einem Rauchverbot unter freiem Himmel für Bayern?"

Rauchverbote in den Bundesländern

Rauchverbote in den Bundesländern

Grundsätzlich könne er das Anliegen der New Yorker Stadtverwaltung nachvollziehen, sagt Frankenberger. "Ich kann natürlich verstehen, wenn man in New York konsequent ist und sagt: ,Rauchen gefährdet die Gesundheit. Deswegen muss man die Gesundheit der Menschen - vor allem der Kinder - auch an den öffentlichen Orten schützen.'"

Aber Frankenberger schränkt auch ein: "Solange wir in der Öffentlichkeit eine erhöhte Feinstaubbelastung haben, sollte man vielleicht über einen anderen Ansatz nachdenken. Wenn man die gesundheitlichen Folgen des Rauchens bedenkt und sich vor Augen führt, wieviel das jedes Jahr die Krankenkassen kostet, dann wäre es vernünftigerer, die Zigarette gleich als Droge einzustufen und sie zu verbieten."

Doch darüber, so betont Frankenberger, müsse letzten Endes die Politik entscheiden und nicht die Bevölkerung. Der ödp-Politiker ist mit dem Erreichten zufrieden: "Wir wollten einen Nichtraucherschutz in den Innenräumen. Das haben wir mit dem Volksbegehren erreicht. Und damit ist für mich das Thema beendet."

Frankenberger versichert: "Ein Volksbegehren für ein Rauchverbot unter freiem Himmel wird es in Bayern nicht geben."

fro 

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