Ermittlungen seit 2013

Fünf Festnahmen bei Razzia wegen Anlagebetrugs

Würzburg - Sie haben einiges auf dem Kerbholz: Bei einer Razzia in Bayern und Hessen wurden fünf Verdächtige festgenommen. Sie werden beschuldigt Anlagebetrug im großen Stil begangen zu haben.

Wegen millionenschweren Anlagebetrugs sind nach einer Razzia in Bayern und Hessen fünf Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen rund 30.000 Anleger um mehrere Millionen Euro geprellt haben. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft an diesem Dienstag in Würzburg mitteilten, hatten die Ermittler am vergangenen Donnerstag 26 Objekte durchsucht und viele Beweise gefunden. Gegen die Tatverdächtigen werde bereits seit 2013 ermittelt.

Sie sollen seit Ende der 1990er Jahre Geld von Anlegern, die stille Beteiligungen an Unternehmen aus dem Raum Würzburg erworben haben, zwischen anderen Gesellschaften hin- und hergeschoben haben. Letztlich sei das Geld zumindest teilweise ihnen selbst zugeflossen. Die Ermittler sprechen von einem Schaden in zweistelliger Millionenhöhe. Die Beschuldigten sitzen in Haft und müssen sich wegen des Verdachts des Betrugs, der Untreue und der Geldwäsche verantworten.

dpa

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