Rehjagd um zwei Wochen verlängert

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Jäger dürfen in einigen bayerischen Revieren heuer zwei Wochen länger Rehe jagen als sonst üblich.

Regensburg - Für manchen bayerischen Jäger verlängert sich  heuer die Saison: In einigen Revieren des Freistaats dürfen die Weidmänner zwei Wochen länger Rehe und Kitze abschießen.

Zwei Wochen länger als üblich dürfen Jäger heuer in einigen bayerischen Revieren Rehe und Kitze abschießen. Mehrere Jagdbehörden haben entsprechende Anträge der Forstbetriebe genehmigt, wie der Sprecher der Bayerischen Staatsforsten, Philipp Bahnmüller, am Montag in Regensburg sagte.

Eine genaue Zahl der Genehmigungen liege noch nicht vor. Rund zehn Prozent der 690 Staatswaldreviere hätten beantragt, die Jagdzeit einmalig bis Ende Januar zu verlängern. Wegen des milden Herbstes und Winteranfangs sei in manchen Revieren die Abschussquote nicht erfüllt worden.

Die Rehe hätten sich kaum bewegen müssen, um Futter zu finden - das habe die Jagd erschwert, erläuterte Bahnmüller. Wenn die Jagdzeit nicht verlängert werde, würden die verbleibenden Tiere zahlreiche Knospen und Triebe abbeißen.

Der Bayerische Jagdverband lehnt eine Verkürzung der Schonzeit um zwei Wochen hingegen strikt ab, da Tierschutz in dieser Phase Vorrang haben müsse. In Bayern gilt eigentlich für weibliches Rehwild und Rehkitze eine Schonzeit vom 15. Januar bis Ende August, in der sie nicht gejagt werden dürfen.

dpa

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