Ribéry verteidigt Götze: Hoffnung auf Robben-Rückkehr

Bayern-Spieler Franck Ribéry trainiert. Foto: Sven Hoppe/Archiv
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Bayern-Spieler Franck Ribéry trainiert. Foto: Sven Hoppe/Archiv

Franck Ribéry spielt nach langer Verletzungspause wieder regelmäßig bei den Bayern - im Gegensatz zu Mario Götze. Was der von Pep Guardiola Verschmähte braucht, weiß Ribéry ganz genau.

München (dpa/lby) - Bayern-Star Franck Ribéry hat seinen Teamkollegen Mario Götze nach öffentlicher Kritik an dessen Trainingspensum in Schutz genommen. "Er ist Profi, er weiß, was er braucht", sagte der 32-jährige Ribéry am Donnerstag in München. Götze würde viele Zusatzeinheiten absolvieren. Wichtiger seien jedoch andere Dinge: "Er braucht wieder Vertrauen." Es sei wichtig, dass Götze regelmäßig spielt. "Wenn du nicht spielst, kommt dein Rhythmus nicht."

FC-Bayern-Coach Pep Guardiola hat Götze nach seiner Verletzung im Oktober kaum eingesetzt. 2016 kam der 23-Jährige nur auf 53 Spielminuten gegen Werder Bremen. Im Länderspiel gegen Italien (4:1) durfte er am Dienstag von Anfang an ran - und erzielte das 2:0. TV-Experte Mehmet Scholl hatte Götze vor dem Spiel vorgeworfen, zu wenig zu trainieren.

Den erneuten Ausfall von Arjen Robben wegen Adduktorenproblemen bedauert Ribéry und nannte ihn "schade", weil Robben vor der Verletzung auf einem Top-Niveau gewesen sei. Er hofft, dass der FCB in den beiden Spielen am 5. und 13. April gegen Benfica Lissabon den Einzug ins Halbfinale der Champions League klarmacht - und Robben dann wieder dabei ist. Der Niederländer kam zuletzt Anfang März in der Bundesliga gegen Borussia Dortmund zum Einsatz. Die Bayern spielen am Samstag gegen Eintracht Frankfurt.

Für den Rest der Saison forderte Ribéry volle Konzentration. "Wir sind noch nicht Meister, Dortmund ist stark. Deswegen dürfen wir keine Fehler machen", sagte der Franzose. Ein weiterer wichtiger Schritt zur Meisterschaft soll am Samstag gegen Frankfurt gemacht werden. "Wir müssen gewinnen, um Selbstvertrauen aufzubauen - auch für Dienstag." Dann ist Benfica Lissabon im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League zu Gast.

Ribéry war zuletzt selbst lange verletzt und hat eine schwierige Zeit hinter sich. "Ich war richtig traurig", betonte er. Beim 3:1-Sieg gegen Darmstadt gab er im Februar sein Comeback und spielt seitdem wieder regelmäßig. "Jetzt bin ich wieder glücklich, wenn ich auf dem Platz bin."

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