Bischofsgrün

Ein Riesenschneemann als Touristenattraktion

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Schneemann "Jakob"

Bischofsgrün - Allein sein Hut hat einen Durchmesser von drei Metern: Rechtzeitig zum Beginn der närrischen Saison thront wieder ein Riesenschneemann auf dem Marktplatz des oberfränkischen Touristenortes Bischofsgrün.

Fleißige Helfer hätten in den vergangenen Tagen das knapp zehn Meter hohe Wintersymbol errichtet, sagte der Leiter der Tourismuszentrale Fichtelgebirge, Ferdinand Reb. Der Schneemann „Jakob“ ist in den nächsten Tagen Kulisse für zahlreiche Open-Air-Partys. Am Rosenmontag ist zu seinen Füßen ein Schneemannfest mit Festumzug geplant.

Die Stadt setze damit eine seit 29 Jahren bestehende Tradition fort. Der milde Winter hätte den Bau des Schneemanns dieses Jahr beinahe in Frage gestellt. Schließlich wurden aber vom benachbarten Schneeberg und dem Ochsenkopf acht Lastwagen-Ladungen Schnee herbeigeschafft. „Das der Schneemann in diesem Jahr etwa einen Meter kleiner ist als im Vorjahr, hat mit dem fehlenden Schnee aber nichts zu tun“, betonte Reb. Der sei mal kleiner, mal größer. Das Schicksal von „Jakob“ besiegeln in der Regel die wärmenden Strahlen der Frühjahrssonne. Wenn er bis Ostern nicht geschmolzen sei, werde er abgeräumt. Der Platz werde dann für einen Osterbaum gebraucht, sagt Reb.

dpa

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