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Rummenigge über Fall Eberl: „Ventil geplatzt“

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Karl-Heinz Rummenigge
Karl-Heinz Rummenigge, damals Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München. © Roland Weihrauch/dpa/Archivbild

Karl-Heinz Rummenigge hat in der Debatte um den Abschied von Max Eberl bei Borussia Mönchengladbach auf die hohe Belastung im Management eines Profivereins verwiesen. „Wer im Fußball in so einer prominenten Rolle wie Max Eberl arbeitet, dann ist der Druck dramatisch“, sagte der langjährige Münchner Vorstandschef am Montag im TV-Sender Sky.

München - Eberl habe bei der Borussia „sehr lange an der Sonne gestanden, indem er viele Erfolge mit Mönchengladbach erlebt hat, viele gute Spieler eingekauft hat“, führte Rummenigge (66) aus, „in diesem Jahr kommt ein problematisches Jahr auf ihn zu“ und dann komme der Druck. „Bei ihm ist ganz einfach irgendwann wahrscheinlich das Ventil mal geplatzt und dann will er raus aus diesem ganzen Geschäft und das muss man akzeptieren.“

Eberl hatte in der vergangenen Woche seinen vorzeitigen Abschied bei Mönchengladbach als Sportdirektor verkündet, weil ihm die Kraft fehle. Seitdem wird über den Umgang mit Druck im Profifußball diskutiert. dpa

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