Unfall mit Rettungswagen

Schwerer Unfall: Raste Sanka mit 70 km/h über rote Ampel?

Landshut - Auf dem Weg zu einem Einsatz krachte ein Rettungswagen im August in ein Auto. Jetzt stellte sich heraus: Der Sanka soll viel zu schnell unterwegs gewesen sein.

Ausgerechnet auf dem Weg zu einem Einsatz  war ein Rettungswagen im August selbst in einen schweren Unfall verwickelt. Der Sanka ist mit einem VW zusammen gestoßen. Die 21-Jährige Autofahrerin wurde schwer und die drei Personen im Rettungswagen leicht verletzt. Patienten wurden keine transportiert, als der Unfall passierte.

Die Auswertung des Datenschreibers hat ergeben, dass der Sanka-Fahrer sich nicht richtig verhalten haben könnte, berichtet das Wochenblatt Landshut.

Demnach ist der Sanka mit Blaulicht und Martinshorn über eine rote Ampel gerast. Mit 70 km/h soll er in das andere Auto gekracht sein, das bei grün über die Ampel fuhr.

Damit hätte der Rettungswagen-Fahrer nicht die nötige Vorsicht walten lassen, wie der Landshuter Polizei-Sprecher Patrick Baumgartner dem Wochenblatt sagte: "Auch bei sogenannten Sondersignalen müssen Einsatzkräfte ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen." Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft.

mm

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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