Scheidender BLM-Chef betont Bedeutung des Privatfunks

Wolf-Dieter Ring

München - Der scheidende Präsident der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), Wolf-Dieter Ring, hat kurz vor seinem Abschied noch einmal die Bedeutung des privaten Rundfunks für den Freistaat betont.

Kommerzielle Radio- und Fernsehstationen hätten sich bei aller Kritik zu ihrem Start in den vergangenen Jahren auch zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt, sagte Ring am Dienstag im Münchner PresseClub. Von den gut 24.600 Beschäftigten bei den verschiedenen Sendern seien immerhin knapp 39 Prozent in Bayern daheim, mit knapp 4,3 Milliarden Euro erwirtschafteten bayerische Privatsender etwas mehr als die Hälfte des gesamten Branchenumsatzes.

Ring ist seit 26 Jahren bei der BLM, seit 1990 ist er ihr Präsident. Nach der offiziellen Verabschiedung am Donnerstag übergibt Ring sein Amt an Siegfried Schneider (CSU), der bis zum Frühjahr Chef der bayerischen Staatskanzlei war. Die Nachfolgefrage war wegen der Nähe zur Staatsregierung und zur CSU nicht unumstritten - doch auch Ring kam aus der Staatskanzlei, wo er das Referat für Medienpolitik geleitet hatte. Die BLM führt - wie die übrigen 13 Landesmedienanstalten in Deutschland - die Aufsicht über die privaten Radio- und Fernsehsender und überwacht das Programm der Anbieter.

dpa

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