Verdi rechnet mit über 500 Teilnehmern

Streik auf bayerischen Flüssen

Würzburg - Nach Streiks in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg soll am Dienstag auch der Schiffsverkehr in Bayern zum Erliegen kommen. Diese Flüsse sind wahrscheinlich betroffen:

„Voraussichtlich wird auf der gesamten Main-Donau-Wasserstraße kein Schiff fahren“, sagte ein Sprecher der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Würzburg am Montag. In Aschaffenburg, Würzburg, Regensburg, Passau, Schweinfurt und Nürnberg werde es Aktionen geben, teilte die Gewerkschaft verdi mit. Der Streik, der am Dienstag außerdem auf Bremen und Niedersachsen ausgeweitet werden soll, richtet sich gegen die Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV).

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) will die Schifffahrtsverwaltung mit einem Umbau leistungsfähiger machen. Dagegen sagte der stellvertretende verdi-Landesbezirksleiter Norbert Flach: „Die unter Federführung des zuständigen Ministers Ramsauer geplante Reform wird tausende Arbeitsplätze vernichten, die ortsnahe Struktur der bisherigen Behörde zerstören und damit die effektive und bürgernahe Verwaltung massiv erschweren.“ Die Arbeitsniederlegungen seien unbefristet. Er rechne mit 500 bis 600 Streikenden am Dienstag.

Ramsauer rief die Beschäftigten zum Einlenken auf. Auf betriebsbedingte Kündigungen und Versetzungen gegen den Willen von Mitarbeitern solle verzichtet werden, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Montag). Die Schifffahrtsverwaltung kümmert sich um den Verkehr auf den Wasserwegen und den Betrieb der Schleusen.

lby

Rubriklistenbild: © dpa

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