Schnee lässt Unfallzahlen in Bayern steigen

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Im Straßengraben: Auf der Fahrt zu einem Notfall kam der Rettungswagen von der Straße ab. Foto: Sven Friebe

München - Reichlich Neuschnee hat vor allem in Bayern vielen Menschen zu schaffen gemacht. Auf rutschigen Straßen und Gehwegen mussten Autofahrer, Radler und Fußgänger in einigen Regionen vorsichtig sein.

Besonders im südlichen Oberbayern häuften sich die Polizeieinsätze. Jedoch sei es meist bei Blechschäden geblieben, sagte ein Sprecher der Polizei in Rosenheim.

Wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte, fielen in Jachenau - etwa 80 Kilometer südlich von München - in 24 Stunden 24 Zentimeter Schnee. Bis Dienstagabend sollten an den Alpen weitere 10 bis 15 Zentimeter dazukommen, im Erzgebirge in Sachsen wurden bis zu 10 Zentimeter erwartet. Bei Lichtenwald in Baden-Württemberg rutschte auf schneeglatter Straße ein Rettungswagen in einen Straßengraben.

In den bayerischen Alpen stieg die Lawinengefahr. Oberhalb von 1600 Metern gelte die dritthöchste der insgesamt fünf Warnstufen, teilte der Lawinenwarndienst Bayern mit. Glatte Straßen wurden auch aus anderen Teilen Deutschlands gemeldet - etwa aus Schleswig-Holstein. Etliche Male krachte es dort. Behinderungen auf Straßen und Schienen gab es auch in der Schweiz.

Deutscher Wetterdienst

Lawinenlagebericht

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