Schon jetzt Störche in Bayern zu beobachten

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Ein Storch in Straubing, fotografiert am Donnerstag

Straubing/Hilpoltstein - Störche fühlen sich mittlerweile auch den Winter über in Bayern wohl. Jetzt sind bereits die ersten zu beobachten.

So sei es keine Seltenheit mehr, Störche bereits im Februar im Freistaat zu beobachten, sagte Anne Schneider vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) in Hilpoltstein. So wurde zum Beispiel in Straubing bereits ein Storch gesichtet. „Es ist nicht mehr so, dass alle Störche den kompletten Winter über weg sind“, sagte Schneider. Einige würden in Bayern überwintern, andere würden nur in besonders kalten Phasen zum Bodensee oder nach Spanien aufbrechen. „Sie sind dann auch schnell wieder da.“

Die Kälte in deutschen Wintern ist nach LBV-Angaben sowieso kein großes Problem für die Störche, da sie dank ihrer Größe die Wärme wesentlich besser speichern können als kleine Singvögel. Probleme mache den Störchen vor allem die Nahrungsknappheit. Ohne geschlossene Schneedecke und Dauerfrost sei aber auch im Winter in Deutschland ein ausreichendes Nahrungsangebot vorhanden. Der Weißstorch galt lange als klassischer Zugvogel, der den Winter normalerweise in Afrika verbringt.

dpa

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