Schwarzes Schaf im Streifenwagen - Rinder spazieren durch Stadt

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Ausreißer: Die beiden jungen Angusrinder spazieren am Montag durch Kronach.

Würzburg - Statt auf Verbrecherjagd war die Polizei in Oberfranken am Wochenende hinter tierischen Ausreißern her. Ein schwarzes Schaf landete sogar in Polizeigewahrsam: 

Ausgebüxte Vierbeiner haben die Polizei in Oberfranken auf Trab gehalten. Auf der Autobahn Nürnberg-Bayreuth (A9) lief in der Nähe von Haag ein Schaf herum - und zwar ausgerechnet ein schwarzes. Beherzte Autofahrer hielten das Tier auf dem Seitenstreifen fest, bis die Polizisten kamen. Diese fesselten das Schaf und sperrten es erst einmal im Streifenwagen ein. Wie die Polizei am Montag in Bayreuth berichtete, konnte der Ausreißer am Sonntagabend unverletzt zu seiner Herde zurückgebracht werden.

Die schrägsten Tiere der Welt

Die Polizei Kronach verbreitete am Montag gar eine Warnung vor zwei ausgerissenen Jungrindern. Die schwarzen Tiere - 13 Monate alte Black-Angus-Rinder - wiegen je stolze 220 Kilogramm und seien aggressiv, hieß es. Sie waren am Freitag von einer Weide entwischt und spazierten seitdem durch die Stadt, über den Marktplatz, zum Bahnhof und über die vielbefahrene Bundesstraße 173. Ein Tier konnte am Montag schließlich von einem Tierarzt betäubt werden, das andere wurde zunächst nicht gefasst.

dpa

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