Privataudienz im Vatikan

Seehofer freut sich auf Besuch beim Papst

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„Für mich als Katholik ist eine Privataudienz beim Heiligen Vater natürlich ein bewegendes Erlebnis und ich freue mich zutiefst, Papst Franziskus persönlich kennenzulernen“, sagt Horst Seehofer.

München - Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) wird am Montag bei einer Privataudienz im Vatikan zum ersten Mal Papst Franziskus treffen.

Begleitet wird der CSU-Chef von Landtagspräsidentin Barbara Stamm, seiner Stellvertreterin Ilse Aigner, Kultusminister Ludwig Spaenle, Europaministerin Beate Merk und dem Integrationsbeauftragten Martin Neumeyer (alle CSU). „Für mich als Katholik ist eine Privataudienz beim Heiligen Vater natürlich ein bewegendes Erlebnis und ich freue mich zutiefst, Papst Franziskus persönlich kennenzulernen“, sagte Seehofer am Freitag.

„Bekanntlich liegen ihm ja soziale Themen besonders am Herzen. Da gibt es gewiss genug Gesprächsstoff.“ Er werde dem Papst auch berichten, wie lebendig die katholische Kirche in Bayern und in Deutschland sei - „wenn ich nur an den gerade zurückliegenden Katholikentag in Regensburg denke“. Abgesehen vom amtierenden Papst Franziskus will Seehofer auch dessen emeritierten Amtsvorgänger Benedikt XVI. treffen - gänzlich privat und ohne Delegation oder Medienvertreter.

Seit seinem Amtsantritt 2008 hat Seehofer Rom so häufig besucht wie keine andere Stadt außerhalb der deutschen Grenzen. Der Ministerpräsident war bereits viermal im Vatikan zu Besuch, außerdem traf er 2009 den italienischen Präsidenten Giorgio Napolitano und besuchte die von einem Erdbeben zerstörte Ortschaft Onna.

dpa

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