Seehofers "Märchen-Inflation": Teamgeist mit Söder

Horst Seehofer (r) und Markus Söder (CSU). Foto: Sven Hoppe/Archiv
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Horst Seehofer (r) und Markus Söder (CSU). Foto: Sven Hoppe/Archiv

München (dpa/lby) - CSU-Chef Horst Seehofer verweist nach seinen Seitenhieben auf Finanzminister Markus Söder (CSU) die Berichte über ein gestörtes Verhältnis der beiden ins Reich der Märchen. "Wir, Söder, Seehofer, werden gut und vernünftig zusammenarbeiten", sagte der Ministerpräsident der Tageszeitung "Die Welt" (Freitag). "Für die Menschen ist alleine maßgeblich, was wir positiv für sie bewirken. Und das ist eine ganze Menge – und das in Teamarbeit."

Die Interpretation, er wolle Söder disziplinieren, wies Seehofer zurück: "Weil ich mich an den realen Gegebenheiten und nicht an der galoppierenden Inflation von Märchen beteilige."

Seehofer hatte in den vergangenen Wochen und Monaten mehrfach Kritik an Söder geäußert, teils öffentlich, teils in CSU-internen Runden oder im Kabinett. Seehofers Ankündigung, entgegen aller vorherigen Ankündigungen womöglich 2018 doch noch einmal antreten zu wollen, wird auch von manchen CSU-Politikern als Kampfansage an Söder gewertet.

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