Das Wetter war Schuld

Schlechteste Kartoffelernte seit Jahrzehnten

München - Das dürfte den bayerischen Bauern gar nicht schmecken: Das Jahr 2013 brachte die schlechteste Kartoffelernte seit Ende des zweiten Weltkriegs. Die Gründe liegen auf der Hand.

Ein nasskaltes Frühjahr, Überschwemmungen im Juni sowie Hitze und Trockenheit im Sommer haben den Kartoffelbauern in diesem Jahr schwer zu schaffen gemacht. Wegen des ungünstigen Wetters gab es mit 1,4 Millionen Tonnen Kartoffeln die schlechteste Ernte seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Das teilte das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung am Freitag in München mit. Auch die bislang errechneten Zahlen für die bayerische Obsternte liegen unter dem langjährigen Durchschnitt. Besser fielen dagegen die Getreide- und die Spargelernte aus.

Spargelsaison lief überdurchschnittlich gut

Mit knapp sieben Millionen Tonnen Getreide gab es in diesem Jahr die beste Getreideernte seit vier Jahren. Die Ernte der Brotgetreidesorten Weizen und Roggen machte davon knapp 4,3 Millionen Tonnen aus. Nach Angaben des Amts konnte die Weizen- und Roggenernte in Bayern über den langjährigen Durchschnittsertrag gesteigert werden. Ein Grund hierfür war, dass die Anbaufläche für Roggen um 23 Prozent vergrößert wurde.

Vom schlechten Wetter ebenfalls nicht beeinträchtigt war die Spargelernte im Freistaat aufgrund witterungsunabhängiger Anbautechniken. Mit einem Ertrag von 14 000 Tonnen war die diesjährige Spargelsaison der Mitteilung des Amts zufolge überdurchschnittlich gut.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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